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Hauptstädte

Hauptstädte die Vierte

Nach Luxembourg war eine Steigerung fällig - also ging's am Wochenende in die europäische Hauptstadt - nach Brüssel, Brussels, Bruxelles.

Viva la Multinationalität!

An die Zwei- bis Fünfsprachigkeit der Stadt gewöhnten wir uns so schnell (auch wenn wir kaum etwas verstanden), dass wir zurück in Frankfurt fast ein bisschen enttäuscht waren, alle U-Bahnansagen nur noch auf deutsch zu hören und alle Ausschilderungen zu lesen bekamen.

Aber fangen wir vorne an.

Freitag Nachmittag ging's mit angekratzten Bronchien in den ICE, der uns mit teilweise 300km/h (hach, war das wieder aufregend!) über Köln, Aachen und Liége/Lüttich nach Brüssel brachte.

In Brüssel trennten sich unsere Wege erst einmal unbeabsichtigt in der U-Bahn. Diese schloss gerade ihre Türen, mein Männeken hüpfte hinein, ich stand draußen und blickte der sich entfernenden Bahn nur verdutzt hinterher.
Also hieß es warten auf die nächste und hoffen, dass ich meine bessere Hälfte an der nächsten Station auch wieder traf.
Glücklicherweise hatten wir jeder ein Ticket ziehen müssen (SA und SO kann man mit dem Tagesticket nämlich zu zweit fahren).
Nachdem die mich umgebenden Menschen (aller Hautfarbe - seltenes schönes Gefühl) einen unkriminellen Eindruck auf mich machten, tat ich so, als würde ich dazu gehören und genoss den Augenblick - man wächst ja schließlich an seinen Aufgaben!

Nach einer engen Fahrt im Stadtbus und kurzem Irrweg durch Ixelles fanden wir unser B&B, in dem wir es uns auf ca. 40 qm für 2 Nächte gemütlich machen. Dies fiel auch nicht schwer bei einem Appartement mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad und Kitchenette im Eingangsbereich - alles toll eingerichtet in einer gekonnten Kombination aus Alt (altes typisches Ixelles-Stadthaus) und Neu (IKEA!!).

Die erste Nacht schliefen wir tief und fest (wir mussten am Abend ja erstmal die Innenstadt erkunden - inklusive dem FOSDEM Beer Event im Delirium Café ) und wie immer viel zu kurz, denn ein anstrengender Samstag stand auf dem Programm:
FOSDEM ab 10h bis etwa 16h und danach noch ab in die Innenstadt.
Zuvor hieß es jedoch nochmal stärken und kurz erholen im B&B, denn die Nasennebenhöhlen hatten sich entschieden, sich zu entzünden - und da half nur noch das gute alte Nasenspray und was gegen die Koppschmerzen.

Frisch gedopt ging's also in die Innenstadt, durch die verrückte Rue de Bouchers, in der es von Meeresfrüchten und aufdringlichen Kellnern nur so wimmelt - all das jedoch von der tollen Stimmung und dem Ambiente wieder gut gemacht wird.

Nach Manneken Pis (unglaublich klein und unscheinbar, der Kerl), ner Portion Pommes aufm Grand Place/Grote Markt und dem Schlendern durch die Gassen der Innenstadt fielen wir auch in dieser Nacht - natürlich wieder nach gutem belgischen Bier (in Kombination mit den Paracetamol genial!) komplett erledigt ins Bett.

Am Sonntag war dann Sightseeing pur angesagt:
Nach einem etwas späteren Frühstück (man ist halt keine 20 mehr....) hieß es auf zum Atem! ähm Atomium in den Norden der Stadt, das wir nach einer Odyssee quer durch die Stadt auch gegen Mittag erreichten.
Für 9 EUR erklommen wir 6 der 9 Kugeln - ein sehr interessantes Erlebnis, trotz des langen Wartens vor dem Fahrstuhl, mit dem man in die oberste Kugel gelangt.

Nach dem Atomium schlenderten wir noch durch den Parc de Bruxelles, vorbei an der Kathedrale zum Comicmuseum, mit einer letzten Brüsseler Pommes-Tüte bewaffnet nochmal auf den Grand Place, um uns dann auch schon wieder auf den Weg zum B&B zu machen, da wir um 18h unseren Zug gen Heimat erreichen mussten.

Trotz größter Bedenken wegen Baustellen, vollgestopften Bussen und dadurch resultierenden Verspätungen erwischten wir den Zug und fuhren (glücklicherweise diesmal in Fahrtrichtung sitzend) erledigt nach Hause.


Mein Resümee zu Brüssel:
Brüssel ist eine sehr interessante bunte und architektonisch äußerst reizvolle Stadt. Ältere nutzlose Gebäude scheinen jedoch ihrem Schicksal überlassen zu werden, denn immer wieder stieß man auf komplett heruntergekommene Häuser, die verlassen, leer und mit fehlenden Fensterscheiben einen vergessenen Eindruck machen.
Das Kunterbunt der Stadt, besonders der Bewohner, habe ich in noch keiner anderen Stadt erlebt - wenn, dann höchstens noch in San Francisco oder auf Key West. Einfach herrlich!
Und das Bier - starkes für die Männer, welches mit Fruchtaromen für die Mädels, wie's sich gehört! Und dann alles auch noch aus so schönen Gläsern....!

Eigentlich hat uns bei dem Trip nur eines gefehlt: Unser französisch sprechender Tour Guide Michl

Fazit:
Brüssel muss man sich mal angeschaut haben - vielleicht sollte man sich dafür nicht nur 2 halbe, sondern mind. 2 ganze Tage nehmen - und sich trauen, französisch zu sprechen, denn die Brüsseler versuchen, einen zu verstehen - ein sehr netter Wesenszug, den sich andere französischsprechende Regionen mal abschauen könnten!
25.2.08 23:31


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