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Der Dalai Lama im Hessenpark

.... und wir waren dabei!!

Es war ein besonderes Erlebnis, den Dalai Lama einmal live zu erleben - wenn auch nur aus einigen Metern Entfernung.

Am Morgen hatten wir durch Zufall im örtlichen Anzeigenblättchen gelesen, dass der Dalai Lama heute im Hessenpark bei Neu-Anspach sein und eine Rede halten werde. Das hieß für uns (besonders natürlich für mich): Da müssen wir hin!

Gesagt, getan - und so begaben wir uns Richtung Norden, um das Oberhaupt der Tibeter zu sehen. Das taten auch geschätzte 15.000 Mitmenschen; jedoch war der dadurch entstehende Stau vor den Toren, bzw. Parkplätzen des Veranstaltungsortes nicht allzu ausgeprägt.

Wie schon erwartet traf Seine Heiligkeit mit gut einer Stunde Verspätung ein, das Publikum wurde jedoch bis zu seinem Erscheinen mit tibetischer Folklore und Bildern aus seiner Heimat unterhalten.

Als es dann soweit war und der Dalai Lama die Bühne betreten hatte, folgten - wie sollte es anders sein - zunächst zwei Reden und ein Dokumentarfilm über den Besuch des hessischen Landtags in Tibet. Dieser Beitrag jedoch war sehr interessant - besonders erstaunte mich die Art und Weise, wie auf die auf den ersten Blick unkritischen Fragen der hessischen Delegation geantwortet wurde. Beispielsweise kam auf die Frage nach der einstigen Anzahl der im besuchten tibetischen Tempel lebenden Mönchen lediglich die Antwort, dass sich diese Zahl im Laufe der Zeit immer wieder änderte. Zur Zeit leben dort 800 Buddhisten, vor der chinesischen Machtübernahme waren es an die 5.000 gewesen. Genaue Antworten gibt es nicht, wenn man es auch nur im Geringsten gegen die Chinesen auslegen und deren Behandlung der Einwohner auslegen könnte.

Die Rede des Dalai Lama, die darauf folgte, lebte vom Charisma und der Menschlichkeit des tibetischen Oberhauptes. Er erzählte von seinen Wurzeln, von Mitgefühl, Wärme und Freundschaft. Viele seiner Worte waren mir bereits bekannt, aber es ist natürlich etwas Besonderes, diese live zu hören und den Dalai Lama dabei zu sehen. Ein unglaubliches Erlebnis! Alleine sein Frohsinn, seine Geduld und sein Mitgefühl sind beneidenswert. Und sein Kichern einfach einmalig!

Dabei hätte sein Besuch - wenn es nach der chinesischen Regierung ginge - gar nicht stattfinden sollen. China hatte von Deutschland ein Einreiseverbot für den Dalai Lama gefordert. Da dieses nicht eingehalten wurde, boykottierten sie den für morgen geplanten deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog - der Grund: "technische Probleme". Schon erstaunlich, welch große Angst ein einziger Mensch verbeiten kann ....

Morgen reist der Dalai Lama nach Berlin weiter, um Angela Merkel zu treffen. Dass dies das erste Treffen für den im indischen Exil lebenden Tibeter mit einem deutschen Staatsoberhaupt ist, war mir neu und erstaunte mich gleichzeitig. Desto schöner ist es jedoch, dass dies endlich einmal der Fall ist. Und das gibt ausnahmsweise mal einen Pluspunkt für Angie

Bilder von unserem heutigen Erlebnis werden morgen natürlich nachgereicht!
22.9.07 22:29
 


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