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Wicked - die Hexen von Oz

Am letzten Mittwoch machten wir uns auf - in das Land Oz.

Nach anfänglichen Irrwegen (die Tickets und Hotelbestätigung an der heimischen Pinnwand vergessen) betrat ich Neuland - mein erstes "großes" Musical (nach Theaterproduktionen von Rocky Horror Show, Jesus Christ Superstar und Annie get your gun).
Dass es mit Hexen zu tun haben würde, war selbstredend.

Schon alleine das Bühnenbild war unglaublich, bezaubernd, bunt und mit großer Liebe zum Detail. Ebenso verhielt es sich mit den faszinierenden und farbenfrohen Kostümen. Die Schauspieler waren das i-Tüpfelchen der Gesamtkomposition.
Die Hauptrolle der Elphaba konnten wir in der Erstbesetzung bewundern, bei ihrer Partnerin Glinda sahen wir zwar die Zweitbesetzung, konnten uns jedoch keine bessere Darstellerin für diese Rolle vorstellen. Lediglich der männliche Part des Fiyero wirkte etwas unbeholfen und schlacksig.

Auch wenn der erste Akt deutlich kurzweiliger war, genossen wir die wie im Fluge vergehenden drei Stunden im Theater, ließen uns verzaubern und schweben noch heute auf einer kleinen grünen Wolke durch die Realität, in die wir leider wieder zurück mussten.
7.4.08 21:30


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Hupen gegen Scientology

Wir hupten zwar nicht (als Fußgänger leider schlecht möglich), suchten jedoch die Frankfurter Kaiserstraße auf, um gegen Scientology "auf die Straße" zu gehen.

Bereits im letzten Monat wurde an der Ecke Kaiserstraße / Weserstraße von Gegnern der Scientology "Kirche" demonstriert. Um die diesmonatige Aktion an diesem Ort zu unterbinden, meldete Scientology für gestern an gleicher Stelle eine Aktion an - und verteilte Werbeflyer unter dem Deckmantel der Menschenrechte, wie es dreister nicht geht.

Operation Clambake verzog sich kurzerhand eine Straßenecke weiter.

Weitere Infos über die monatlich weltweit stattfindende Aktion unter Xenu.net und dem Project Chanology Blog.

Bilder folgen!
13.4.08 09:38


"The Blue Castle"

von L. M. Montgomery

Auf die kanadische Schriftstellerin (1874-1942) stieß ich beim Lesen von Irmela Hannovers Buch "Frauen mit roten Haaren". In ihrem Werk verwies sie auf die Buchreihe Anne of Green Gables (in Deutschland besser bekannt unter dem Titel "Anne mit den roten Haaren") - eine Kinderbuchreihe (zumindest die ersten beiden Bände), die den Leser auf faszinierende Weise zurück in die eigene Kindheit und Jugend führt, mit allen Höhen, Tiefen und viel Gefühl.

Begeistert von der Anne-Reihe machte ich mich nun an einen "normalen" Roman von L. M. Montgomery - "The Blue Castle".

Das Buch erzählt etwa zwei Jahre aus dem Leben der - zu Beginn der Geschichte - 29-jährigen Valancy. Noch bei der sehr traditionellen Mutter lebend führt "Doss" ein tristes, langweiliges Leben - frei von Liebe, Freude und Freiheit - und ohne Mann, was ihr bei jeder Gelegenheit von der Verwandtschaft vorgehalten wird.
Aufgrund von Herzschmerzen sucht sie einen Arzt auf, Diagnose: max. 1 Jahr, das sie noch zu leben hat. Da sie dieses eine Jahr max. nutzen möchte, rebelliert Valancy zunächst gegen ihre Familie, bis diese sie für verrückt hält, und verlässt das Elternhaus, um sich um ihre todkranke Schulbekannte Cissy und deren skurrilen Vater Abel Gay zu kümmern.
Hier lernt sie auch Barney kennen, einen Freund von Abel, in den sie sich verliebt, der ihre (heimliche) Liebe jedoch nur mit Freundschaft erwidert und den sie nach Cissys Tod bittet, sie zu heiraten - aufgrund der kurzen, ihr noch verbleibenden Zeit. Er willigt ein, die Familie ist bestürzt und streicht Valancy aus deren Leben. Valancy zieht mit Barney auf dessen kleine Insel und verbringt ein Jahr voll Freude, Glück und Freiheit, wie sie sie nie zuvor erleben durfte.
Als sie beinahe von einem Zug überrollt wird - ein Ereignis, das sie in ihrem Gesundheitszustand eigentlich nicht hätte überleben dürfen - zweifelt sie an ihrer Todesdiagnose, und Barney wird bewusst, was er für seine Frau empfindet. Valancy sucht erneut den Arzt auf, der aufklärt, dass ihr Diagnose-Brief vertauscht wurde und sie vollkommen gesund ist. Da Barney sie unter der Voraussetzung geheiratet hatte, dass die Ehe max. ein Jahr dauern würde und er danach wieder ein freier Mann wäre, verlässt sie ihn in dessen Abwesenheit und kehrt zu ihrer Mutter zurück.
Barney, der in der Zwischenzeit den Brief seiner Frau gefunden hat, stürmt zu ihrem Haus mit der Absicht, Valancy davon zu überzeugen, dass er sie liebt und sein Leben mit ihr verbringen möchte.


Fazit:
L. M. Montgomery zeigt - wie auch in den Anne-Büchern - unglaublich viel Gefühl in der Beschreibung ihrer Charaktere, mit sehr viel Liebe zum Detail. Der Leser fühlt zwangsläufig mit. Auch die Spannung kommt nicht zu knapp - und natürlich die Liebe *hach*.
Auch wenn ich bereits vor der Auflösung einige Vermutungen aufstellte, die sich als richtig herausstellten, macht es trotzdem noch Freude, bis zum Ende zu lesen - aufgrund des "Wie". Unvorhersehbare Ereignisse fügen sich in den teilweise erhofften Erzählgang, und auch wenn vieles vorhersehbar ist und natürlich nicht sofort aufgeklärt wird, ist es ein Genuss, sich die Auflösung langsam zu erlesen.

Das Buch - wie auch die Anne-Reihe - eignet sich, wie es nicht anders zu erwarten war, besonders für Frauen, die gerne komplett in einer romantische-dramatisch-lustigen Liebesgeschichte verschwinden. Diese Leserinnen werden ihre wahre Freude an dem Buch haben
20.4.08 11:21





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