Startseite
    Wanda of the day
    Aktuelles
    Hauptstädte
    Projekt 24
    Meine Top 10
    rothaarig
    Dharma
    Unterwegs in Aventurien
    Bauernregeln
    Der gute Franz
    Rezept der Woche
    Bild des Monats
    Tipps und Tricks
    Gesehen und gehört
    Zitate
    Dies und das
  Archiv
  Haarnasenwombat
  Geographie
  Katzentier
  Nationalparks
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   Schwesterchens Blog
   Die Glückstädter
   Christian in Spanien
   Sonja
   Dude
   Caseys Blog
   Galgenberg

http://myblog.de/haarnasenwombat

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
1. Oktober

Regen an St. Remigius,
bringt für den ganzen Monat Verdruss.

Na danke....

Schneit's im Oktober gleich,
dann wird der Winter weich.

Schon besser - gute Aussichten auf weiße Weihnachten
1.10.06 12:10


Werbung


9. Symphonie von Beethoven

Heute ab 19:30 Uhr fand das Eröffnungskonzert der Frankfurter Mendelssohn-Tage 2006 in der Alten Oper statt - und wir mittendrin.

Begonnen hatte die Veranstaltung nicht - wie gedacht - mit Beethovens wunderschöner Symphonie, sondern mit der Choralkantate "Verleih uns Frieden gnädiglich" von Mendelssohn-Bartholdy. Im Anschluss folgte die Ansprache eines älteren Herren, der sich scheinbar gerne selbst reden hört. Bereits nach einigen Minuten begann das Publikum deutlich unruhig zu werden. Man war schließlich für die Musik gekommen und nicht, um Reden zu hören. Nichtsdestotrotz war es eine Frechheit, dass wie auf Kommando tosender Applaus ausbrach, als der Redner verkündete, dass er nun zum Ende komme. Das erwartet man nicht von einem Theaterpublikum - ja, eigentlich von keinem Publikum - auch, wenn die Neuformung der Sitzordnung des Orchesters zu Beethovens Zeiten wahrscheinlich nur wirkliche Musiktheoretiker interessieren wird.

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema des Abends: die Musik. Auch nach der Ansprache warteten wir vergeblich auf Beethoven, da vor der Pause zunächst noch das Violinkonzert e-Moll op. 64 zum besten gebracht wurde.

Nach der Pause dann endlich die erwartete 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Ein wahrer Ohrenschmaus - auch von den Deutschen Philharmonikern, die sie uns heute darboten.
Das Publikum stellte sich als sehr klatschfreudig heraus, denn bereits ein zweiter - nicht nötiger Applaus - brach nach dem ersten Satz aus. Von meinem Sitznachbarn, wohlbemerkt einem Teenie im coolen Schlabberoutfit, konnte ich nur ein "Banausen" vernehmen - womit er in gewisser Weise nicht unrecht hatte.
War der zweite Satz ein wenig zu schnell angesetzt, ja fast hektisch, so glich dies der Dirigent im dritten wieder aus, der sich somit sehr zog und ein unruhig werdendes Publikum zu Folge hatte.
Im vierten Satz stimmte das Tempo wieder und auch die Darbietung des Polizeichors war passend monumental und mitreißend. Die Solisten jedoch enttäuschten leicht. Statt eines Basses mussten wir mit einem Bariton vorlieb nehmen, dessen Stimme zwar die Töne traf, die jedoch sehr gewöhnungsbedürftig war und bei einigen Zuhörern ein Grinsen auf deren Gesichter verursachte. Die Darbietung der Sopranistin war ähnlich - die hohen Töne saßen nicht immer haargenau, was jedoch dem nicht-geschulten Ohr nicht aufgefallen sein dürfte - und sie besitzt leider keine der - leider nur selten auftretenden - angenehmen Sopranstimmen.

Leider waren die Streicher nicht so dominierend, wie man es von vielen Darbietungen des Werks kennt und man vermisste so an einigen Stellen das von den Violinen gespielte Thema, da die Geigen die Bläser nicht übertönen konnten.

Standing Ovations belohnten die Musiker im Anschluss an den letzten Satz. Ob diese so lange anhielten, weil das Publikum begeistert war oder weil das Konzert für den Hessischen Rundfunk mitgeschnitten wurde, werden wir wohl nie erfahren.

Nichtsdestotrotz war es ein sehr erfüllter Abend - und es ist jedes Mal wieder ein Genuss, Beethovens 9. zu hören - besonders von einem guten Orchester, wie wir es vorfanden.
8.10.06 00:09


Einmal und nie wieder....

....zumindest habe ich mir das für's Erste vorgenommen.

Ich dachte mir: Das Glück ist mit den Dummen - ein Blindes Huhn findet auch mal ein Korn - dann müsste es doch mit dem Lotto-Spielen klappen!

Pustekuchen!

Ich hatte die Zahlen bis 22 - und gezogen wurden nur Zahlen ab 28 - wenn das mal kein Schuss in den Ofen war.
Aber so kann ich sagen: Ich hab's versucht. Und Vater Staat muss man ja auch unterstützen....oder so....

Nuja, immerhin lagen die Ausfüller der anderen 200 Millionen Lottozettel genauso daneben - wenn das nicht beruhigend ist....!
9.10.06 16:37


11. Oktober (St. Burkhard)

Ist der Oktober kalt,
macht er dem Raupenfraße halt.

Ein Oktoberhimmel voller Stern'
hat warme Öfen gern.

St. Burkhard Sonnenschein,
schüttet Zucker in den Wein.
Jippieh!!
Anmerkung: St. Burkhard - so habe ich soeben gesehen - ist erst am 14. Oktober, also hoffen wir mal auf viel Sonnenschein
11.10.06 10:43


13. Oktober

Wer im Herbst hell' Wetter will,
hat der Winde im Winter viel.

Wie das Wetter an St. Kassian,
so hält es mehrere Tage an.

Hält der Oktober das Laub,
liegt zur Christnacht noch Staub.
Klar, der Staub, der zuvor auf den Christbaumkugeln lag
13.10.06 12:12


16. Oktober (St. Gallus, St. Hedwig)

Mit St. Hedwig und St. Gall
schweigt der Vögel Sang und Schall.

Auf St. Gallen-Tag
muss jeder Apfel in seinen Sack.

Gallus vorbei,
Birnen und Äpfel sind frei.

Ist St. Gallus nicht trocken,
folgt ein Herbst mit nassen Socken.

Hedwige gibt Zucker in die Rübe.

Viel Regen zu Gallus - Regen bis Weihnachten.

Musst' noch bis St. Gallus Butten tragen,
wird der Wein dir nicht behagen.

Trocken am St. Gallus-Tag, verkündet einen trockenen Sommer im nächsten Jahr.

Auf St. Gallus-Tag
nichts mehr draußen bleiben mag.

Auf St. Gall'
bleibt die Kuh im Stall.

Gießt der St. Gallus wie aus einem Fass,
ist der nächste Sommer nass

Wenn St. Gallus Regen fällt,
der Regen sich bis Weihnacht hält.

Am St. Gallus-Tag
den Nachsommer man erwarten mag.

St. Gallen läßt den Schnee fallen.

St. Galliwein - Bauernwein.

Ist St. Gallus trocken,
folgt ein Sommer mit nassen Socken.

Ist St. Gallus nass,
ist's für den Wein kein Spaß.

Hedwig und St. Gall
machen das schöne Wetter all.

Wenn Gallus kommt hau ab den Kohl,
er schmeckt im Winter trefflich wohl.

Es streuet über Bergeshöh'
St. Hedwig oft den ersten Schnee.
16.10.06 11:55


23. Oktober (St. Severin)

Wenn's St. Severin gefällt,
bringt er mit die erste Kält'.

Da ich in all meinen Quellen die gleiche Losung gefunden habe, scheint wohl was dran zu sein. Hier ist's zwar nicht wirklich kalt, aber so richtig ungemütlich....
23.10.06 10:27


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung